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Wiki – Wikipedia Zum Inhalt springen Hauptmenü Hauptmenü In die Seitenleiste verschieben Verbergen Navigation Hauptseite Themenportale Zufälliger Artikel Spezialseiten Mitmachen Artikel verbessern Neuen Artikel anlegen Autorenportal Hilfe Letzte Änderungen Kontakt Suche Suchen Erscheinungsbild Jetzt spenden Benutzerkonto erstellen Anmelden Meine Werkzeuge Jetzt spenden Benutzerkonto erstellen Anmelden Inhaltsverzeichnis In die Seitenleiste verschieben Verbergen (Anfang) 1 Name 2 Definition 3 Funktionsweise 4 Einteilungen von Wikis 5 Geschichte und Anwendungen Unterabschnitt Geschichte und Anwendungen umschalten 5.1 Vorläufer 5.2 „WikiWikiWeb“ 5.3 Wikis in den späten 1990er Jahren 5.4 Wikipedia und die Popularisierung des Konzeptes: 2001 bis 2005 5.5 Wikis als Massenmedien: Entwicklung ab 2005 5.6 Wikis in Organisationen: Entwicklung ab 2007 5.6.1 Unternehmenswikis 5.6.2 Wikis im Bildungssektor 5.6.3 Wiki der Technikgeschichte 5.7 Wikis für die Politik 6 Wiki-Software Unterabschnitt Wiki-Software umschalten 6.1 Benutzerfreundlichkeit 6.2 Wissensmanagement-Funktionen 6.3 Benutzerrechte-Management 6.4 Investitionssicherheit 7 Siehe auch 8 Literatur 9 Weblinks 10 Einzelnachweise Inhaltsverzeichnis umschalten Wiki 151 Sprachen Afrikaans Alemannisch Aragonés अंगिका العربية مصرى অসমীয়া Asturianu Azərbaycanca Башҡортса Boarisch Žemaitėška Bikol Central Беларуская (тарашкевіца) Беларуская Български Banjar Bamanankan বাংলা Brezhoneg Bosanski Буряад Català Cebuano کوردی Corsu Čeština Чӑвашла Cymraeg Dansk Zazaki Ελληνικά English Esperanto Español Eesti Euskara فارسی Suomi Võro Na Vosa Vakaviti Føroyskt Français Arpetan Furlan Gaeilge Kriyòl gwiyannen Galego Hausa עברית हिन्दी Hrvatski Kreyòl ayisyen Magyar Հայերեն Interlingua Bahasa Indonesia Igbo Ilokano ГӀалгӀай Ido Íslenska Medžuslovjansky Italiano ᐃᓄᒃᑎᑐᑦ / inuktitut 日本語 La .lojban. 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Weitere Bedeutungen sind unter Wiki (Begriffsklärung) aufgeführt. Wikipedia-Quelltext (Beispiel) Einfache Wikitext-Beispiele im Bearbeitungs-Modus von TiddlyWiki Ein Wiki (hawaiisch für „schnell“)[1] ist eine Website, deren Inhalte von den Besuchern nicht nur gelesen, sondern auch direkt im Webbrowser bearbeitet und geändert werden können (Web-2.0-Anwendung). Das Ziel ist häufig, Erfahrung und Wissen gemeinschaftlich zu sammeln (kollektive Intelligenz) und in für die Zielgruppe verständlicher Form zu dokumentieren. Die Autoren erarbeiten hierzu gemeinschaftlich Texte, die ggf. durch Fotos oder andere Medien ergänzt werden (kollaboratives Schreiben, E-Collaboration). Ermöglicht wird dies durch ein vereinfachtes Content-Management-System, die sogenannte Wiki-Software oder Wiki-Engine. Das bekannteste Wiki ist die Online-Enzyklopädie Wikipedia, welche die Wiki-Software MediaWiki einsetzt. Zudem nutzen auch viele Unternehmen Wikis als Teil des Wissensmanagementsystems in ihrem Intranet (standortübergreifend), siehe Enterprise Wiki. Ein einzelnes Dokument, eine Wiki-Seite, kann mit wenigen Klicks (Button Bearbeiten und Button Speichern oder Veröffentlichen) geändert werden. Zu diesem Zweck ist die Wiki-Seite zumeist in Form von Wikitext, einer leicht erlernbaren Auszeichnungssprache, gespeichert. Die Abbildung rechts oben zeigt den Wikitext dieser Wiki-Seite im Bearbeitungs-Modus. Name Definition von wiki in Andrews’ A Dictionary of the Hawaiian Language (1865) Wiki-Wiki-Bus am Flughafen Honolulu Der Miterfinder der Wikis, Ward Cunningham, wählte den Namen Wiki wegen einer Reise nach Hawaii. Bei der Ankunft am Flughafen auf Oʻahu sah er die Bezeichnung Wiki Wiki für den dortigen Schnellbus. Dabei übernahm er die Verdoppelung, die im Hawaiischen für eine Steigerung („sehr schnell“) steht. Cunningham betrachtet Wiki als eine Abkürzung für den eigentlichen Namen seines Wikis, WikiWikiWeb.[2] Da der Ausdruck also älter ist als das Wiki-Konzept oder die Wikipedia, erscheint er dementsprechend bereits in älteren Wörterbüchern und auch beim Schriftsteller Jack London. In seinem Werk Martin Eden von 1908 heißt es: „Das ist mein Neuestes, ganz anders als alles was ich bisher gemacht habe … Es ist eine Hawaii-Geschichte. Genannt habe ich sie Wiki-Wiki.“[3] Wegen ihres Erfolgs denken die meisten Menschen beim Ausdruck Wiki an die Wikipedia. Oftmals verwenden sie den Ausdruck sogar als Abkürzung für die Wikipedia, ohne zu wissen, dass es sich dabei um die Bezeichnung für eine bestimmte Art von Software und ihre Anwendung handelt. Definition Visualisierung der kollaborativen Arbeit am Wiki-Projekt „Mathe für Nicht-Freaks“ Es gibt keine allgemein anerkannte Definition für Wikis und keine Einigkeit darüber, welche Merkmale ein Wiki ausmachen. Manche der in der Literatur angeführten Merkmale sind unbestimmt (wie „Einfachheit“) oder nicht ausschließlich für Wikis bedeutsam (wie die Versionierung von Seiteninhalt). Beispielsweise ist eine Verlinkung der Seiten zum Hypertext typisch für viele Wikis, aber nicht zwingend: Ein Wiki kann auch wie ein Handbuch mit einer allgemeinen Gliederung organisiert sein. Weitere diskutierte Merkmale heißen Offenheit, Kollaboration und Selbstbestimmtheit.[4] In ihrem 2001 veröffentlichten Buch „The Wiki Way: Quick Collaboration on the Web“ beschrieben Bo Leuf und Wiki-Miterfinder Ward Cunningham die grundlegenden Eigenschaften eines Wikis (frei übersetzt) wie folgt:[5] „Ein Wiki lädt alle Nutzer – nicht nur Experten – ein, jede Seite zu bearbeiten oder neue Seiten innerhalb des Wikis zu erstellen, und das nur mit einem standardmäßigen 'schlichten' Webbrowser ohne zusätzliche Add-ons.“ „Ein Wiki fördert sinnvolle thematische Verknüpfungen zwischen verschiedenen Seiten, indem es die Erstellung von Seitenlinks intuitiv einfach macht und anzeigt, ob die gewünschte Zielseite existiert oder nicht.“ „Ein Wiki ist keine sorgfältig gestaltete Website, die von Experten und professionellen Autoren erstellt und für Gelegenheitsbesucher konzipiert wurde. Stattdessen sucht es die Einbindung der typischen Besucher/Nutzer in einen fortlaufenden Prozess der Schöpfung und Zusammenarbeit, der die Landschaft der Website ständig verändert.“ Andrew Lih etwa definiert das Wiki-Konzept knapp als die „radikale Idee, es jedem zu erlauben, jede Seite einer Website offen zu bearbeiten“.[6] Für Ebersbach, Glaser und Heigl ermöglicht Wiki-Software „die Entstehung assoziativer Hypertexte mit nicht-linearen Navigationsstrukturen.“[7] Ziko van Dijk definiert:[8] „Ein Wiki ist ein Medium für die Produktion und Rezeption von gemeinschaftlichem Inhalt. Gemeinschaftlich ist Inhalt, wenn er von mehr als einer Person erstellt und verändert werden kann, darf und soll. Der Inhalt ist im Wiki getrennt in Hauptinhalt und Nebeninhalt; letzterer dient dazu, über den Hauptinhalt und das Wiki zu kommunizieren. Ein Wiki hat eine Makrostruktur, die nur ein Segment zu ein und demselben Thema zulässt (unikales Prinzip).“ Von der Definition hängt ab, welche kollaborativen Systeme man einbeziehen möchte, unabhängig davon, ob sie den Ausdruck „Wiki“ im Namen führen oder nicht. Systeme für die Geschäftswelt, die sogenannten Enterprise-Wikis, ermöglichen es oftmals, zum Beispiel auch geschlossene Kommunikationsräume für Kleingruppen einzurichten oder einen eingebauten Kalender zu verwenden. Florian L. Mayer spricht hier von „Komplettsystemen mit Wiki-Funktionalität“.[9] Funktionsweise Ein Wiki-Modell mit Berücksichtigung der beschriebenen Welt und der gesellschaftlichen Umgebung, der Modifizienten (Mitmacher, Bearbeiter), des Wiki-Eigentümers, des Wikis und der Rezipienten Als wesentlicher Unterschied zu anderen Content-Management-Systemen (CMS) bietet Wiki-Software weniger Gestaltungsmöglichkeiten für Layout und Design der Webseiten. Primäre Funktion ist hingegen ein Bearbeitungsmodus für jede Wiki-Seite, der es auch einem Neuling erlaubt, ohne große Einarbeitung Text und Inhalt der Seite zu ändern. Hierzu wird die Wiki-Seite im Bearbeitungsmodus häufig in einem WYSIWYG-Editor geöffnet oder in einer einfach erlernbaren, vereinfachten Auszeichnungssprache (beispielsweise Wikitext) angezeigt (oder wahlweise beides). Beide Varianten ermöglichen in der Regel insbesondere Schriftauszeichnung, Verlinkung, Listen und Aufzählungen sowie teils auch die Möglichkeit von Transklusionen für wiederholende Inhalte. Im Unterschied zu den Content-Management-Systemen mit ihren teils genau geregelten Arbeitsabläufen (englisch workflows) etwa in Redaktionssystemen, setzen Wikis auf die Philosophie des offenen Zugriffs: idealerweise kann jeder Nutzer jeden Eintrag lesen und bearbeiten.[10] Wikis gelten als gegenüber einem klassischen CMS dann im Vorteil, wenn eine hohe Anzahl an Nutzern Informationen einstellt, so dass im Medium eine kritische Masse erreicht wird und es zu einem „Selbstläufer“ wird. Es gibt aber auch Wiki-Systeme, die eine Zugriffssteuerung (etwa via Access Control List) für bestimmte Seiten und Benutzergruppen (z. B. Abteilungen eines Unternehmens) erlauben. Eine wesentliche Funktion der meisten Wiki-Produkte ist die Versionsverwaltung, die es den Nutzern im Fall von – durch den offenen Zugriff kaum vermeidlichen – Fehlern oder Vandalismus erlaubt, eine frühere Version einer Seite schnell wiederherzustellen. Wie bei Hypertexten üblich, sind die einzelnen Seiten eines Wikis durch Querverweise (Hyperlinks) miteinander verbunden; dabei dient der Titel einer Seite meist auch als Linkadresse. Links auf nichtexistente Seiten werden dann nicht als Fehler angezeigt, sondern es erscheint ein Formular, um die neue Seite anzulegen. Eine Vernetzung mit anderen populären Wiki-Diensten wird teils durch sog. InterWiki-Verweise ermöglicht. Die meisten Systeme sind als freie Software veröffentlicht, oft unter einer Version der gebräuchlichen GNU General Public License (GPL). Viele Wiki-Software-Systeme sind modular aufgebaut und bieten eine eigene Programmierschnittstelle, die es dem Benutzer ermöglicht, eigene …