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Memex – Wikipedia Zum Inhalt springen Hauptmenü Hauptmenü In die Seitenleiste verschieben Verbergen Navigation Hauptseite Themenportale Zufälliger Artikel Spezialseiten Mitmachen Artikel verbessern Neuen Artikel anlegen Autorenportal Hilfe Letzte Änderungen Kontakt Suche Suchen Erscheinungsbild Jetzt spenden Benutzerkonto erstellen Anmelden Meine Werkzeuge Jetzt spenden Benutzerkonto erstellen Anmelden Inhaltsverzeichnis In die Seitenleiste verschieben Verbergen (Anfang) 1 Literatur 2 Weblinks 3 Einzelnachweise Inhaltsverzeichnis umschalten Memex 22 Sprachen العربية Català Čeština Dansk English Español Suomi Français עברית Magyar Bahasa Indonesia Italiano 日本語 Jawa 한국어 Latina Nederlands Norsk bokmål Polski Português Русский Српски / srpski Links bearbeiten Artikel Diskussion Deutsch Lesen Bearbeiten Quelltext bearbeiten Versionsgeschichte Werkzeuge Werkzeuge In die Seitenleiste verschieben Verbergen Aktionen Lesen Bearbeiten Quelltext bearbeiten Versionsgeschichte Allgemein Links auf diese Seite Änderungen an verlinkten Seiten Permanenter Link Seiteninformationen Artikel zitieren Kurzlink Zum Legacy-Parser wechseln Drucken/exportieren Als PDF herunterladen Druckversion In anderen Projekten Wikidata-Datenobjekt Erscheinungsbild In die Seitenleiste verschieben Verbergen aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie Der Memex (Memory Extender; dt. etwa: Gedächtnis-Erweiterer) ist ein als möglichst menschengerechtes, einfach bedienbares Wissensfindungs- und Verwertungssystem konzipierter Kompakt-Analog-Rechner, der 1945 von Vannevar Bush im Artikel As We May Think (Atlantic Monthly, Juli 1945, S. 101 ff.) fiktiv vorgestellt wurde. Das Prinzip lag auch der bereits 1931 in den USA patentierten Statistischen Maschine von Emanuel Goldberg zugrunde.[1] Die Maschine soll die Form eines Schreibtisches haben und eine Kombination von elektromechanischen Kontrollen und Mikrofilmgeräten beinhalten. Auf zwei nebeneinander liegenden, berührungssensitiven Bildschirmen sollen Informationsinhalte projiziert werden. Der Benutzer würde in diesen Informationen mit Hebeln vor- und zurückblättern sowie Dokumente speichern und wieder aufrufen können. Außerdem würde es die Möglichkeit geben, Seiten durch „Verknüpfungen“ (associations) aufeinander verweisen zu lassen. Die abgelegten Informationen könnten so zu langen Pfaden (trails) verknüpft werden. Das Life Magazine zeigte einige Monate nach dem Artikel Illustrationen zum möglichen Aussehen der Memex, ferner eine kopfmontierte Kamera sowie eine Schreibmaschine, die über Spracherkennung verfügen und die Texte mittels Sprachsynthese vorlesen soll. Bushs Vision war, die Memex zur maschinellen Unterstützung des menschlichen Gedächtnisses und des assoziativen Denkens einzusetzen: „Der menschliche Geist arbeitet […] mittels Assoziation. Kaum hat er sich eine Information beschafft, greift er schon auf die nächste zu, die durch die Gedankenverknüpfung vorgeschlagen wird, entsprechend einem komplizierten Gewebe von Pfaden, das über die Hirnzellen verläuft. […] [Die Memex ist] ein Gerät, in dem ein Individuum alle seine Bücher, Aufzeichnungen und Kommunikation speichert und das mechanisiert ist, so dass es mit steigender Geschwindigkeit und Flexibilität zu Rate gezogen werden kann. Sie ist ein vergrößerter Anhang seines Gedächtnisses.“ Bush war ein Pionier des Analogrechners, folglich entspricht sein Bild des Memex als eines elektromechanischen Informationssystems dem damaligen Stand der Technik (Terminologie, Relationierung, Indizierung und Mikroverfilmung). Die Möglichkeiten von Digitalrechnern waren damals noch nicht abzusehen. Obwohl der Memex stets eine technisch-wissenschaftliche Utopie blieb, gab er seither beständig Ideen zum „Büro der Zukunft“ vor. So wäre er nicht nur die erste Hypertext-Maschine, sondern auch der mikrofilmbasierte Vorläufer des Personal Computers gewesen. Im Digitalzeitalter hat das Microsoft-Forschungsprojekt MyLifeBits die Ideen Bushs als Leitgedanken übernommen. Siehe auch: Chronologie der Hypertext-Technologien Literatur [Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Vannevar Bush: As We May Think. In: Atlantic Monthly, Juli 1945, Band 176, Nr. 1, S. 101–108 Gekürzte Fassung mit neuen Abbildungen im Life Magazine, 19. November 1945 Weblinks [Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Animation der Memex als zip-Datei zum Herunterladen für PC und Mac (englisch) Die Entwicklung des Hypertextes aus: Behme/Mintert, XML in der Praxis. Enthält eine Einordnung von Bush in die Entwicklung des modernen, Internet- und SGML-/XML-basierten Hypertextes. Einzelnachweise [Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] ↑ Michael Buckland: Emanuel Goldberg, Electronic Document Retrieval, And Vannevar Bush's Memex, 1992. Abgerufen von „https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Memex&oldid=250837240“ Kategorien: Dokumentation Digitale Medien Rechenmaschine Geschichte der Informatik Fiktiver Gegenstand Analogrechner Diese Seite wurde zuletzt am 30. November 2024 um 21:52 Uhr bearbeitet. Die Seite wurde mit Parsoid gerendert. Abrufstatistik· Autoren Der Text ist unter der Lizenz „Creative-Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen“ verfügbar; Informationen zu den Urhebern und zum Lizenzstatus eingebundener Mediendateien (etwa Bilder oder Videos) können im Regelfall durch Anklicken dieser abgerufen werden. Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzrichtlinie einverstanden. 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