Koran – Wikipedia Zum Inhalt springen Hauptmenü Hauptmenü In die Seitenleiste verschieben Verbergen Navigation Hauptseite Themenportale Zufälliger Artikel Spezialseiten Mitmachen Artikel verbessern Neuen Artikel anlegen Autorenportal Hilfe Letzte Änderungen Kontakt Suche Su…
Koran – Wikipedia Zum Inhalt springen Hauptmenü Hauptmenü In die Seitenleiste verschieben Verbergen Navigation Hauptseite Themenportale Zufälliger Artikel Spezialseiten Mitmachen Artikel verbessern Neuen Artikel anlegen Autorenportal Hilfe Letzte Änderungen Kontakt Suche Suchen Erscheinungsbild Jetzt spenden Benutzerkonto erstellen Anmelden Meine Werkzeuge Jetzt spenden Benutzerkonto erstellen Anmelden Inhaltsverzeichnis In die Seitenleiste verschieben Verbergen (Anfang) 1 Der Koran als Glaubensgrundlage 2 Einteilung des Textes Unterabschnitt Einteilung des Textes umschalten 2.1 Suren und Verse 2.1.1 Die Suren und ihre Namen 2.1.2 Die verschiedenen Verszählungen 2.2 Einteilungen für liturgische Zwecke 3 Geschichte Unterabschnitt Geschichte umschalten 3.1 Von der Lesung zum Buch 3.2 Die Sammlung des Korans 3.3 Theologische Diskussionen über das Wesen des Korans 3.4 Entwicklung der islamischen Koranwissenschaften 4 Forschungen zum religionsgeschichtlichen Hintergrund des Korans 5 Übersetzungen des Korans Unterabschnitt Übersetzungen des Korans umschalten 5.1 Allgemein 5.2 Übersetzungen ins Deutsche 6 Siehe auch 7 Literatur 8 Weblinks 9 Einzelnachweise Inhaltsverzeichnis umschalten Koran 208 Sprachen Acèh Адыгабзэ Afrikaans Alemannisch አማርኛ Aragonés Ænglisc अंगिका العربية ܐܪܡܝܐ الدارجة مصرى অসমীয়া Asturianu Авар अवधी Azərbaycanca تۆرکجه Башҡортса Basa Bali Boarisch Bikol Central Bajau Sama Беларуская (тарашкевіца) Беларуская Betawi Български भोजपुरी Banjar Bamanankan বাংলা བོད་ཡིག Brezhoneg Bosanski Batak Mandailing Буряад Català 閩東語 / Mìng-dĕ̤ng-ngṳ̄ Нохчийн کوردی Corsu Qırımtatarca Čeština Чӑвашла Cymraeg Dansk Dagbanli Zazaki Dolnoserbski ދިވެހިބަސް Ελληνικά English Esperanto Español Eesti Euskara Estremeñu فارسی Fulfulde Suomi Võro Føroyskt Français Arpetan Frysk Gaeilge Kriyòl gwiyannen Gàidhlig Galego گیلکی Avañe'ẽ Ghanaian Pidgin ગુજરાતી Hausa עברית हिन्दी Fiji Hindi Hrvatski Hornjoserbsce Magyar Հայերեն Interlingua Jaku Iban Bahasa Indonesia Interlingue Ilokano ГӀалгӀай Ido Íslenska Italiano 日本語 Patois Jawa ქართული Qaraqalpaqsha Taqbaylit Адыгэбзэ Kabɩyɛ Kumoring Қазақша ភាសាខ្មែរ ಕನ್ನಡ 한국어 Къарачай-малкъар کٲشُر Kurdî Kernowek Кыргызча Latina Lëtzebuergesch Лакку Лезги Lingua Franca Nova Limburgs Ladin Lombard Lietuvių Latviešu Madhurâ मैथिली Basa Banyumasan Malagasy Олык марий Minangkabau Македонски മലയാളം Монгол ꯃꯤꯇꯩ ꯂꯣꯟ Moore मराठी Кырык мары Bahasa Melayu Malti Mirandés မြန်မာဘာသာ مازِرونی Napulitano Plattdüütsch नेपाली Li Niha Nederlands Norsk nynorsk Norsk bokmål ߒߞߏ Nupe Occitan Oromoo Ирон ਪੰਜਾਬੀ Picard Polski پنجابی پښتو Português Runa Simi Română Armãneashti Русский Русиньскый संस्कृतम् Саха тыла Sicilianu Scots سنڌي Srpskohrvatski / српскохрватски Taclḥit සිංහල Simple English Slovenčina سرائیکی Slovenščina ChiShona Soomaaliga Shqip Српски / srpski Sunda Svenska Kiswahili ꠍꠤꠟꠐꠤ தமிழ் తెలుగు Тоҷикӣ ไทย Türkmençe Tagalog Tolışi Toki pona Türkçe Татарча / tatarça ئۇيغۇرچە / Uyghurche Українська اردو Oʻzbekcha / ўзбекча Tiếng Việt Walon Winaray Wolof 吴语 მარგალური ייִדיש Yorùbá Vahcuengh ⵜⴰⵎⴰⵣⵉⵖⵜ ⵜⴰⵏⴰⵡⴰⵢⵜ 文言 閩南語 / Bân-lâm-gí 粵語 中文 IsiZulu Links bearbeiten Artikel Diskussion Deutsch Lesen Quelltext anzeigen Versionsgeschichte Werkzeuge Werkzeuge In die Seitenleiste verschieben Verbergen Aktionen Lesen Quelltext anzeigen Versionsgeschichte Allgemein Links auf diese Seite Änderungen an verlinkten Seiten Permanenter Link Seiteninformationen Artikel zitieren Kurzlink Zum Legacy-Parser wechseln Drucken/exportieren Als PDF herunterladen Druckversion In anderen Projekten Commons Wikiquote Wikidata-Datenobjekt Erscheinungsbild In die Seitenleiste verschieben Verbergen aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie Die erste Sure al-Fātiha in einer Handschrift des Kalligraphen Aziz Efendi (1871–1934) Teil eines Verses aus der 48. Sure al-Fath in einer Handschrift aus dem 8. oder 9. Jahrhundert Der Koran (so die eingedeutschte Form von arabisch القرآن al-Qur'ān, DMG al-Qurʾān ‚die Lesung, Rezitation‘, [al-qurˈʔaːn]) ist die heilige Schrift des Islams, die nach Ansicht gläubiger Muslime die wörtliche Offenbarung Gottes (arabisch الله, Allah) an den Propheten Mohammed enthält. Er ist in einer speziellen Reimprosa abgefasst, die auf Arabisch als Sadschʿ bezeichnet wird. Der Koran besteht aus 114 Suren, diese bestehen wiederum aus einer unterschiedlichen Anzahl an Versen (آيات / āya, plural āyāt). Maßgeblich für alle modernen Ausgaben ist die orthographisch standardisierte Kairiner Koranausgabe der Kairoer Azhar-Universität von 1924. Ein wichtiges Kennzeichen des Korans ist seine Selbstreferentialität.[1] Das bedeutet, dass der Koran sich an vielen Stellen selbst thematisiert. Auch die meisten Glaubenslehren der Muslime hinsichtlich des Korans stützen sich auf solche selbstreferentiellen Aussagen im Koran.[2] Nach dem Glauben der sunnitischen Muslime ist der Koran die unerschaffene Rede Gottes oder zumindest ein Ausdruck davon. Eine Minderheit von Muslimen ist dagegen der Auffassung, dass der Koran erschaffen sei. Der Koran als Glaubensgrundlage Mohammeds Berufung zum Prophetentum und die erste Offenbarung; Blatt aus einer Kopie des Madschma at-tawarich (Maǧmaʿ at-tawārīḫ), um 1425, timuridisch, aus Herat (heute im Metropolitan Museum of Art, New York) Der Koran ist die Hauptquelle des islamischen Gesetzes, der sogenannten Scharia. Weitere Quelle der Scharia ist unter anderem die Sunna des Propheten Mohammed. Daneben gilt der Koran auch als ästhetisches Vorbild für arabische Rhetorik und Dichtung. Seine Sprache beeinflusste darüber hinaus stark die Entwicklung der arabischen Grammatik. Neben den erhaltenen Fragmenten der vorislamischen Dichter galt und gilt das koranische Arabisch als Richtschnur für die Korrektheit sprachlichen Ausdrucks. Im Arabischen wird der Koran mit dem Attribut karīm („edel, würdig“) versehen. Unter deutschsprachigen Muslimen ist der Begriff „der Heilige Qur'an“ gebräuchlich. Gemäß der Überlieferung nach Mohammeds Cousin Ibn ʿAbbās und seinem Schüler Mudschāhid ibn Dschabr fand die erste Offenbarung in der Höhle des Berges Hira statt.[3] Es sind die ersten fünf Verse der Sure 96. Sie beginnt mit den Worten: «اقرأ باسم ربّك الّذي خلق» „iqraʾ bi-smi rabbika ’llaḏī ḫalaq“ „Trag vor im Namen deines Herrn, der erschaffen hat!“ Allgemein wird angenommen, dass Mohammed weder lesen noch schreiben konnte, weshalb die Muslime glauben, dass der Erzengel Gabriel ihm den Befehl gab, das zu rezitieren bzw. vorzutragen, was ihm vorher offenbart wurde. Daher hat der Koran auch seinen Namen: „Lesung/Rezitation“. Der islamischen Überlieferung, der Sira-Literatur und der Koranexegese (Tafsir) zufolge trat Mohammed nach der ersten Offenbarung aus der Höhle, und der Erzengel Gabriel baute sich in alle Blickrichtungen vor ihm auf. Von diesem Erlebnis soll Mohammed so erschüttert gewesen sein, dass er zitternd zu seiner Frau Chadidscha heimkehrte, die ihn in eine Decke wickelte, worauf die Sure 74 offenbart wurde: „Der du dich (mit dem Obergewand) zugedeckt hast, erhebe dich und warne (deine Landsleute vor der Strafe Gottes)! Und preise deinen Herrn …“ Der Überlieferung zufolge soll ʿAlī ibn Abī Tālib Augenzeuge der ersten Offenbarung gewesen sein. In den folgenden 22 Jahren wurde Mohammed der gesamte Koran offenbart, wobei viele Verse Bezug auf aktuelle Geschehnisse der Zeit nehmen. Andere Verse erzählen von den Propheten (Adam, Abraham, Noah, Josef, Moses, ʿĪsā ibn Maryam (Jesus) und weiteren), und wieder andere enthalten Vorschriften und allgemeine Glaubensgrundsätze. Dabei wendet sich der Koran an alle Menschen. Es werden auch Nichtgläubige und Angehörige anderer Religionen angesprochen. Einteilung des Textes Suren und Verse Die rechte Seite des binären Manuskripts von Stanford ‘07. Die obere Schicht sind die Verse 265–271 der Sure al-Baqara. Die doppelte Schicht zeigt die Ergänzungen des ersten Korantextes und die Unterschiede zum heutigen Koran Die Suren und ihre Namen Siehe auch: Liste der Koransuren Der Koran besteht aus 114 mit Namen versehenen Suren. Während man in der nicht-islamischen Welt bei Koranzitaten üblicherweise die Suren mit ihrer Nummer nennt, wird in Veröffentlichungen von muslimischer Seite bei Koranzitaten meist auf deren arabischen Namen verwiesen. Die Benennung der Sure richtet sich nach einem bestimmten Wort, das in ihr vorkommt, beschreibt jedoch nicht unbedingt ihren Hauptinhalt. Einerseits sind viele Suren inhaltlich als unzusammenhängend zu betrachten – die Sure An-Nisā' (die Frauen) beispielsweise enthält zwar einige wichtige Koranstellen mit Bezug auf Frauen, spricht aber ansonsten auch über das Erbrecht sowie über generelle Glaubensinhalte. Ebenso die zweite Sure (al-Baqara – Die Kuh), welche zwar eine Geschichte mit einer Kuh als Schlachtopfer enthält, jedoch einen Großteil der gesetzlichen Regeln und der Glaubensinhalte vermittelt. Andererseits kommt es vor, dass unmittelbar aufeinanderfolgende Suren, wie beispielsweise Ad-Duhā und Asch-Scharh, dieselbe Thematik behandeln – in diesem Falle die Erinnerung an die Wohltaten Gottes – und deshalb oft zusammen gelesen werden. Die Anordnung der Suren folgt keinem inhaltlichen Muster; vielmehr sind die Suren, mit Ausnahme der ersten Sure Al-Fātiha, grob der Länge nach geordnet (beginnend mit der längsten). Beispielsweise ist die Sure 108 mit nur drei Versen und 42 bzw. 43 Buchstaben am kürzesten, wenn ein Hamza hier als Buchstabe gezählt wird. Auch viele andere Suren weichen von der Anordnung nach der Länge ab, was von den Muslimen als Zeichen dafür gesehen wird, dass die Anordnung nicht willkürlich geschah. Die Muslime sind überzeugt, dass die Anordnung der Suren vom Propheten Muhammad so überliefert wurde. Im Gebet ist es deshalb unerwünscht, eine spätere vor einer früheren Sure zu rezitieren, laut Tradition. Im Gegensatz zum Tanach der Juden und zur Bibel, der heiligen Schrift christlicher Glaubensgemeinschaften, die zu bedeutenden Teilen aus chronologisch geordneten Geschichtsbüchern bestehen, gibt es eine solche Ordnung weder innerhalb der Suren noch in ihrer Anordnung, obwohl die chronologische Folge der Suren als bestimmbar angenommen wird.[4][5] Mit Ausnahme von Sure 9 beginnen alle Suren des Korans mit der Basmala-Formel (bi-smi llāhi r-rahmâni r-rahīm / بسم الله الرحمن الرحيم / ‚Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen.‘). Am Anfang von 29 Suren stehen bestimmte abgetrennte Buchstaben, die wegen ihrer ungeklärten Bedeutung auch „geheimnisvolle“ oder „rätselhafte Buchstaben“ genannt worden sind. Es gibt verschiedene Ansätze, um diese abgetrennten Buchstaben zu interpretieren. So deutet Rumi diese mystisch, in ihnen könne man die Kraft der Offenbarung Gottes erkennen.[6] Rashad Khalifa, ein ägyptisch-amerikanischer Biochemiker und Koranist, hingegen deutet diese Buchstaben als einen Hinweis für einen mathematisch-komplexen Code im Koran, auch Korancode genannt.[7] In modernen Koranausgaben werden am Anfang der Suren neben dem Namen…