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Eis – Wikipedia Zum Inhalt springen Hauptmenü Hauptmenü In die Seitenleiste verschieben Verbergen Navigation Hauptseite Themenportale Zufälliger Artikel Spezialseiten Mitmachen Artikel verbessern Neuen Artikel anlegen Autorenportal Hilfe Letzte Änderungen Kontakt Suche Suchen Erscheinungsbild Jetzt spenden Benutzerkonto erstellen Anmelden Meine Werkzeuge Jetzt spenden Benutzerkonto erstellen Anmelden Inhaltsverzeichnis In die Seitenleiste verschieben Verbergen (Anfang) 1 Etymologie und Geschichte 2 Klassifikation 3 Kristallstruktur Unterabschnitt Kristallstruktur umschalten 3.1 Modifikationen 4 Eigenschaften Unterabschnitt Eigenschaften umschalten 4.1 Dichteanomalie und Schwimmfähigkeit 4.2 Erstarrungsvorgang 4.3 Schmelzvorgang 4.4 Sublimation 4.5 Farbe 4.6 Schallausbreitung 4.7 Wärmeaufnahme und -leitung 4.8 Härte 4.9 Tragfähigkeit von Eisdecken 4.10 Anomalien 5 Bildung und Fundorte Unterabschnitt Bildung und Fundorte umschalten 5.1 Auf der Erde 5.2 Im Sonnensystem 6 Nutzung und Behinderung 7 Simulation 8 Literatur 9 Weblinks 10 Einzelnachweise Inhaltsverzeichnis umschalten Eis 155 Sprachen Afrikaans Alemannisch አማርኛ Aragonés Ænglisc العربية ܐܪܡܝܐ مصرى অসমীয়া Asturianu Atikamekw Авар Aymar aru Azərbaycanca تۆرکجه Žemaitėška Bikol Central Bajau Sama Беларуская (тарашкевіца) Беларуская Betawi Български भोजपुरी বাংলা Bosanski Català 閩東語 / Mìng-dĕ̤ng-ngṳ̄ Cebuano ᏣᎳᎩ Tsetsêhestâhese کوردی Čeština Чӑвашла Cymraeg Dansk Zazaki डोटेली Ελληνικά Emiliàn e rumagnòl English Esperanto Español Eesti Euskara فارسی Suomi Na Vosa Vakaviti Français Frysk Gaeilge Gàidhlig Galego Avañe'ẽ Hausa 客家語 / Hak-kâ-ngî עברית हिन्दी Hrvatski Kreyòl ayisyen Magyar Հայերեն Interlingua Bahasa Indonesia Interlingue Iñupiatun Ido Íslenska Italiano 日本語 Jawa ქართული Taqbaylit Kumoring Қазақша ಕನ್ನಡ 한국어 Кыргызча Latina Limburgs Lombard Lingála Lietuvių Latviešu Мокшень Malagasy Māori Minangkabau Македонски മലയാളം Монгол ꯃꯤꯇꯩ ꯂꯣꯟ मराठी Bahasa Melayu မြန်မာဘာသာ Эрзянь Nāhuatl Nedersaksies Plattdüütsch नेपाली Nederlands Norsk nynorsk Norsk bokmål Nouormand Occitan ଓଡ଼ିଆ ਪੰਜਾਬੀ Deitsch Polski پنجابی Português Runa Simi Română Руски Русский Саха тыла Sicilianu Scots سنڌي Srpskohrvatski / српскохрватски සිංහල Simple English Slovenčina Slovenščina Soomaaliga Shqip Српски / srpski Sunda Svenska Kiswahili Ślůnski தமிழ் Tayal తెలుగు Тоҷикӣ ไทย Tagalog Türkçe Українська اردو Oʻzbekcha / ўзбекча Vèneto Vepsän kel’ Tiếng Việt West-Vlams Volapük Walon Winaray 吴语 ייִדיש Vahcuengh 文言 閩南語 / Bân-lâm-gí 粵語 中文 IsiZulu Links bearbeiten Artikel Diskussion Deutsch Lesen Bearbeiten Quelltext bearbeiten Versionsgeschichte Werkzeuge Werkzeuge In die Seitenleiste verschieben Verbergen Aktionen Lesen Bearbeiten Quelltext bearbeiten Versionsgeschichte Allgemein Links auf diese Seite Änderungen an verlinkten Seiten Permanenter Link Seiteninformationen Artikel zitieren Kurzlink Zum Legacy-Parser wechseln Drucken/exportieren Als PDF herunterladen Druckversion In anderen Projekten Abstrakte Wikipedia Commons Wikiquote Wikisource Wikidata-Datenobjekt Erscheinungsbild In die Seitenleiste verschieben Verbergen aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie Dieser Artikel behandelt den Aggregatzustand. Zu weiteren Bedeutungen siehe Eis (Begriffsklärung). "},"Andere_Namen":{"wt":""},"Ähnliche_Minerale":{"wt":"<!-- Allgemeines und Klassifikation -->"},"Chemismus":{"wt":"H<sub>2</sub>O"},"Mineralklasse":{"wt":"Oxide und Hydroxide"},"Kurzform_Strunz_8":{"wt":"IV/A.01"},"Kurzform_Lapis":{"wt":"IV/A.01-10"},"Kurzform_Strunz_9":{"wt":"4.AA.05"},"Kurzform_Dana":{"wt":"04.01.02.01\n<!-- Kristallographie -->"},"Kristallsystem":{"wt":"hexagonal"},"Kristallklasse":{"wt":"{{Kristallklasse|6/m2/m2/m}}<ref name=\"Webmineral\" />"},"Raumgruppe":{"wt":"{{Raumgruppe|P63/mmc|kurz}}<ref name=\"Webmineral\" /><ref name=\"AMCSD\" />"},"Raumgruppen-Nr":{"wt":""},"Gitterparameter_a":{"wt":"4,497(5)"},"Gitterparameter_b":{"wt":""},"Gitterparameter_c":{"wt":"7,322(4)"},"Gitterparameter_alpha":{"wt":""},"Gitterparameter_beta":{"wt":""},"Gitterparameter_gamma":{"wt":""},"Formeleinheiten":{"wt":"4"},"Ref_Gitterparameter":{"wt":"<ref name=\"Webmineral\" /><ref name=\"AMCSD\" />"},"häufige_Kristallflächen":{"wt":""},"Zwillingsbildung":{"wt":"<nowiki>{0001} und {000</nowiki>{{Overline|1}}<nowiki>}</nowiki>\n<!-- Physikalische Eigenschaften -->"},"Mohshärte":{"wt":"1,5 bei 0 °C, bei tieferen Temperaturen ansteigend"},"Dichte":{"wt":"0,917<ref name=\"Harvey\" />"},"Spaltbarkeit":{"wt":"fehlt"},"Bruch":{"wt":"muschelig"},"Farbe":{"wt":"farblos, weiß, in dicken Schichten schwach blaugrün schimmernd"},"Strichfarbe":{"wt":"weiß"},"Transparenz":{"wt":"durchsichtig bis undurchsichtig"},"Glanz":{"wt":"Glasglanz"},"Radioaktivität":{"wt":"<!-- Kristalloptik -->"},"Magnetismus":{"wt":""},"Brechungsindex_n_alpha":{"wt":""},"Brechungsindex_n_beta":{"wt":""},"Brechungsindex_n_gamma":{"wt":""},"Brechungsindex_n_e":{"wt":"1,311<ref name=\"Mindat\" />"},"Brechungsindex_n_o":{"wt":"1,309<ref name=\"Mindat\" />"},"Brechungsindex_n":{"wt":""},"Doppelbrechung":{"wt":"0,001<ref name=\"Mindat\" />"},"Optischer_Charakter":{"wt":"einachsig (Richtung nicht definiert)"},"Optischer_Achsenwinkel":{"wt":""},"Pleochroismus":{"wt":"nicht vorhanden\n<!-- Weitere Eigenschaften -->"}},"i":0}}]}'> Eis Eiskristalle in der Kungurer Eishöhle mit deutlich hexagonaler Struktur Allgemeines und Klassifikation IMA-Symbol Ice[1] Chemische Formel H2O Mineralklasse (und ggf. Abteilung) Oxide und Hydroxide System-Nummer nach Strunz (8. Aufl.) Lapis-Systematik (nach Strunz und Weiß) Strunz (9. Aufl.) Dana IV/A.01 IV/A.01-10 4.AA.05 04.01.02.01 Kristallographische Daten Kristallsystem hexagonal Kristallklasse; Symbol dihexagonal-dipyramidal; 6/m2/m2/m[2] Raumgruppe P63/mmc (Nr. 194)Vorlage:Raumgruppe/194[2][3] Gitterparameter a = 4,497(5) Å; c = 7,322(4) Å[2][3] Formeleinheiten Z = 4[2][3] Zwillingsbildung {0001} und {0001} Physikalische Eigenschaften Mohshärte 1,5 bei 0 °C, bei tieferen Temperaturen ansteigend Dichte (g/cm3) 0,917[4] Spaltbarkeit fehlt Bruch; Tenazität muschelig Farbe farblos, weiß, in dicken Schichten schwach blaugrün schimmernd Strichfarbe weiß Transparenz durchsichtig bis undurchsichtig Glanz Glasglanz Kristalloptik Brechungsindizes nω = 1,309[5] nε = 1,311[5] Doppelbrechung δ = 0,001[5] Optischer Charakter einachsig (Richtung nicht definiert) Pleochroismus nicht vorhanden Eis ist der dritte Aggregatzustand und damit die feste Phase von Wasser. Flüssiges reines Wasser erstarrt zu Eis bei einer Temperatur unter dem Gefrierpunkt, der bei Normaldruck in Anwesenheit von Kristallisationskeimen bei 0 °C liegt. Als natürlich vorkommender kristalliner Festkörper mit einer definierten chemischen Zusammensetzung zählt Eis zu den Mineralen. Aufgrund seiner chemischen Struktur H2O gehört Eis zur Stoffgruppe der Oxide. Unter atmosphärischen Bedingungen kristallisiert Eis im hexagonalen Kristallsystem und tritt in der Natur in verschiedenen Erscheinungsformen auf: von Schneeflocken, Graupel- und Hagelkörnern, Reif und Raureif über Raueis und Klareis, Eiszapfen und Eisblumen, Kammeis und Haareis, Firn und Nilas, Eisdecken stehender und fließender Gewässer, Grundeis, Treibeis, Packeis, Meereis, Festeis, Schelfeis bis zu Gletschern, Eiskappen und Eisschilden. Unter höheren Drücken und tieferen Temperaturen ändert Eis seine Kristallstruktur, und es können je nach Umweltbedingung verschiedene kristalline Modifikationen entstehen. Auch von Eis ohne Kristallstruktur – sogenanntes amorphes Eis – sind mehrere Modifikationen bekannt (siehe auch Abschnitt Modifikationen). Die Dichte von hexagonalem, gewöhnlichem Eis ist mit 0,918 g/cm³ (reines, luftfreies Eis-Ih bei 0 °C)[6] geringer als die von flüssigem Wasser, was auch Dichteanomalie des Wassers genannt wird. Auf Grund dessen schwimmt Eis auf der Wasseroberfläche und bildet dort Eisdecken, Eisschollen und Eisberge. In reiner Form besteht Eis aus farblosen, transparenten Kristallen. Wenn bei der Bildung der Eiskristalle feine Luftbläschen in Eisblöcke eingeschlossen wurden, erscheinen diese durch vielfache Lichtbrechung weißlich. Eis besteht als chemischer Stoff aus H2O und zeichnet sich durch eine Reihe besonderer Eigenschaften des Wassers aus. Bei zahlreichen meteorologischen Phänomenen spielt Eis eine wesentliche Rolle. Polare Eiskappen und Vergletscherungen von Polarregionen mit Ausbildung von Eisschilden haben entscheidenden Einfluss auf das Klima des Planeten Erde. Dauerhafte Eisbedeckungen in der Polarregion kennzeichnen ein Eiszeitalter. Die im Eis gebundene Wassermenge ist ein wichtiger Speicher im globalen Wasserkreislauf; sie beeinflusst auch die Zugänglichkeit von verschiedenen Regionen als Lebensräumen. Als die feste Form von Wasser ist Eis von besonderer Bedeutung für unsere Biosphäre. Die Wissenschaft von Formen, Auftreten und Eigenschaften von Eis und Schnee ist die Glaziologie. Etymologie und Geschichte [Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Die Wortherkunft (Etymologie) von Eis lässt sich über das althochdeutsche, mittelhochdeutsche und niederdeutsche îs[7] bis zum urgermanischen *īsą zurückverfolgen. Durch Diphthongierung (Lautwandel von einem zu zwei Vokalen) wurde aus diesem Urwort unter anderem das deutsche Eis und das englische ice.[8] Als eigenständige Mineralart taucht Eis allerdings erst Anfang des 19. Jahrhunderts auf. Zuvor galt es mit Schnee und Hagel als Wasser und somit seit der Antike gemäß der Vier-Elemente-Lehre neben Feuer, Luft und Erde als eines der vier Grundelemente; selbst in den Systematiken von Abraham Gottlob Werner wird Eis bis zur letzten Auflage 1817 nicht aufgeführt (1. Auflage 1787). Erst Friedrich Hausmann beschreibt Wasser beziehungsweise dessen verschiedenen festen Formen (Varietäten) in seinem Handbuch der Mineralogie von 1813 als Mineral, eingereiht in die zweite Klasse der „Inkombustibilien“ (unentzündlich) und der zweiten Ordnung der „Oxydoide“ (oxidähnlich). Eis und Schnee gehören nach Hausmann zum „Weichwasser“, das tafelförmig als Eisschollen, stalaktitisch als Eiszapfen, rindenförmig als Glatteis und kugelähnlich als Hagel vorkommt.[7][9] Da Eis bereits lange vor der Gründung der International Mineralogical Association (IMA) bekannt und als eigenständige Mineralart anerkannt war, wurde dies von ihrer Commission on New Minerals, Nomenclature and Classification (CNMNC) übernommen und bezeichnet das Eis als sogenanntes „grandfathered“ (G) Mineral.[10] Die ebenfalls von der IMA/CNMNC anerkannte Kurzbezeichnung (auch Mineral-Symbol) lautet „Ice“.[1] Klassifikation [Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Bereits in der veralteten 8. Auflage der Mineralsystematik nach Strunz gehörte Eis zur Klasse der „Oxide und Hydroxide“ und dort zur Abteilung der „Verbindungen mit M2O und MO“, wo es als Eis (I) zusammen mit Eis (Ic) die unbenannte Gruppe IV/A.01 bildete. Im zuletzt 2018 überarbeiteten und aktualisierten Lapis-Mineralienverzeichnis nach Stefan Weiß, das sich aus Rücksicht auf private Sammler und institutionelle Sammlungen noch nach dieser klassischen Systematik von Karl Hugo Strunz richtet, erhielt das Mineral die System- und Mineral-Nr. IV/A.01-10. In der „Lapis-Systematik“ entspricht dies der Abteilung „Oxide mit dem Stoffmengenverhältnis Metall : Sauerstoff = 1 : 1 und 2 : 1 (M2O, MO)“, wo Eis als einziges Mitglied …