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www.allianzgegenhass.deFetched 2026-08-15T21:15:00Z

Allianz gegen Hass

Mit der Aktionswoche gegen antimuslimischen Rassismus ab dem 17. Juni und dem Tag gegen antimuslimischen Rassismus am 1. Juli treten wir menschenfeindlichen Denk- und Verhaltensweisen gemeinsam und geschlossen entgegen.

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Allianz gegen Hass Warum der 1. Juli? Mitmachen Aktionen Melden Kontakt Bluesky Instagram LinkedIn Warum der 1. Juli? Mitmachen Aktionen Melden Kontakt Bluesky Instagram LinkedIn Muslime: Ein Teil von Dir! Ärztinnen, Lehrer, Nachbarn, Kolleginnen. Menschen, die unseren Alltag prägen. 30 Menschen. 30 Perspektiven. 30 Geschichten über Alltag, Zugehörigkeit und gesellschaftliches Miteinander. Doch viele von ihnen erleben antimuslimischen Rassismus. Ein zweiter Blick lohnt sich! Baut Systeme, die funktionieren. Mohamed Maschinenbauer Ein Teil von Dir! Zwischen Medizineralltag und Anti-Rassismus. Dr. Hatun Fachärztin Ein Teil von Dir! Bringt Haltung auf die For You Page und ins Klassenzimmer. Haluk Lehrer und Autor Ein Teil von Dir! Kennt jedes Fellknäul im Kiez. Bahar Tierliebhaberin Ein Teil von Dir! Stärkt junge Menschen im Schulalltag. Fatma Preisträgerin des Deutschen Lehrkräftepreises 2025 Ein Teil von Dir! Spielt mit Sprache und Bedeutungen. Orhan Wortakrobat Ein Teil von Dir! Führt drei Apotheken mit Herz und Respekt. Mohamed Apotheker Ein Teil von Dir! Liebt schnelle Schnitte und Sport. Yasmine Motion Graphics Designerin Ein Teil von Dir! Macht Perspektivwechsel über Poesie erlebbar. Ahmet Westöstlicher Poet Ein Teil von Dir! Zwischen Pflege & Hörsaal. Zeynep Pflegefachfrau, studiert Gesundheitsmanagement Ein Teil von Dir! Macht Medizin politisch. Weil Gesundheit kein Privileg sein darf. Mertcan Gynäkologe Ein Teil von Dir! Begleitet Menschen im Alltag. Gizem Diätassistentin Ein Teil von Dir! Jubelt für Feminismus, den BVB und Moules Frites. Fikri Autor & politischer Bildner Ein Teil von Dir! Verbindet politische Bildung mit Humor. Daniela Social Media Aktivistin Ein Teil von Dir! Motiviert Menschen und sich selbst. Zidan Bildungsberater & Marathonläufer Ein Teil von Dir! Macht die Musik, die ihr als Kind gefehlt hat. Kauta Sängerin Ein Teil von Dir! Lässt niemanden alleine. Hasnaa Ehrenamtlerin im Hospiz Ein Teil von Dir! Arbeitet zwischen Business und Balance. Jan Unternehmer und Yogalehrer Ein Teil von Dir! Kennt Steine und wertschätzt ihre Geschichten. Firouz Geologe im Ruhestand Ein Teil von Dir! Kennt lange Strecken in Studium und Sport. Rojin Angehende Ärztin & Marathonläuferin Ein Teil von Dir! Sorgt dafür, dass niemand hangry bleibt. Bdour Köchin Ein Teil von Dir! Trägt einen muslimischen Namen. Und dieselben Wünsche und Sorgen wie alle anderen. Helall Influencer Ein Teil von Dir! Legt den Finger in die Wunde gesellschaftlicher Ungerechtigkeiten. Modou Trainer & Moderator Ein Teil von Dir! Sorgt für Fairness auf dem Fußballfeld. Miray Hijabi-Schiedsrichterin Ein Teil von Dir! Lehrt an zwei Unis. Nejra Erziehungswissenschaftlerin Ein Teil von Dir! Bringt Geschichten in Bewegung. José Video Producer Ein Teil von Dir! Schafft Räume für Frieden. Waseem Rapper und Aktivist Ein Teil von Dir! Stillt Hunger und Wissensdurst. Armin Bildungsreferent und Privatkoch Ein Teil von Dir! Boxt gegen Vorurteile. Doha Studentin und Boxtrainerin Ein Teil von Dir! Ein zweiter Blick lohnt sich. Muslimische Menschen sind ein fester Teil der Gesellschaft – als Nachbarn, Kolleginnen, im Beruf und im Alltag – und prägen das gesellschaftliche Zusammenleben selbstverständlich mit.    Zeit hinzusehen. Zeit, Haltung zu zeigen.   Antimuslimischer Rassismus passiert nicht irgendwo, sondern mitten im Alltag, meistens vor unser aller Augen. Er trifft Menschen, die unsere gemeinsame Gesellschaft jeden Tag mittragen und mitgestalten. Zusammenhalt entsteht dort, wo Menschen nicht ausgeschlossen, sondern gesehen werden.  Erweitere Deine Perspektive.  Setz ein Zeichen gegen antimuslimischen Rassismus.  Es bleibt oft unbemerkt. Aber es passiert… Bewerbungen bleiben unbeantwortet – wegen des Aussehens. Einladungen zu Wohnungsbesichtigungen bleiben aus – wegen eines Namens. Kinder werden in der Schule vorschnell abgestempelt. Menschen erleben Beleidigungen, Ausgrenzung und Angriffe – auf der Straße, in der Schule, am Arbeitsplatz oder in der Bahn. Das Lagebild von CLAIM dokumentiert allein für das Jahr 2025 4.096 antimuslimische Vorfälle in Deutschland – das entspricht im Schnitt mehr als elf Vorfällen pro Tag. Zugleich ist von einer hohen Dunkelziffer auszugehen, da viele Betroffene Vorfälle nicht melden oder anzeigen. Das vollständige Lagebild steht hier zum Download bereit. Das betrifft Deinen Busfahrer. Die Lehrerin Deiner Kinder. Deine Kundin. Deinen Bäcker. Die beste Freundin Deiner Tochter. Die Ärztin, die Dich in der Notaufnahme behandelt. Die Schauspielerin in Deiner Lieblingsserie. Den Pfleger, der Deine Eltern betreut. Die Nachbarin, die Dir die Tür aufhält. In einer Erhebung der European Union Agency for Fundamental Rights haben 68 % der befragten Muslim*innen in Deutschland angegeben, rassistische Diskriminierung erlebt zu haben – nur in Österreich ist der Wert mit 71 % noch höher. Dennoch melden nur rund 4 % diskriminierende Vorfälle, häufig aus Angst, dass ihnen nicht geglaubt wird, keine Konsequenzen folgen oder weitere Diskriminierung droht (FRA; 2024). Die InRa-Studie „Institutionen & Rassismus“ zeigt zudem, dass 80 % Diskriminierungserfahrungen in Behörden gemacht haben; 40–50 % der Befragten berichten von solchen Erfahrungen in Jobcentern und Ausländerbehörden. Die Folgen zeigen sich auch im Vertrauen in staatliche Institutionen: So geben 2025 fast zwei Drittel der befragten Muslim*innen an, kein Vertrauen in die Bundesregierung zu haben. Der Anteil der muslimischen Menschen, die Politiker*innen vertrauen, ist zudem auf 14 % gesunken (Quelle). Das hohe Niveau dokumentierter antimuslimischer Vorfälle ist vor dem Hintergrund der insgesamt weiterhin hohen Verbreitung rassistischer Einstellungen in der Gesellschaft zu betrachten. Unter muslimischen Befragten berichten etwa 25 % der Männer* und über 30% der Frauen* von Diskriminierungserfahrungen im öffentlichen Raum (ebd.). Viele dieser Erfahrungen bleiben unsichtbar. Aber sie prägen den Alltag und unser Zusammenleben. Denn eine Gesellschaft, die Menschen ausschließt, verliert an Vertrauen, Sicherheit und Zusammenhalt. Das betrifft nicht nur Einzelne. Es betrifft uns alle. Wie sich antimuslimischer Rassismus anfühlt. Was antimuslimischer Rassismus bewirkt. Wie es sich anfühlt, im Alltag systematisch diskriminiert, herabgewürdigt und verunsichert zu werden, könnt Ihr in den Audio-Beiträgen nachhören. Die geschilderten Fälle basieren auf echten Vorfällen aus dem Melde- und Beratungskontext und sind Erfahrungsberichte.  Zusammengefasst und eingesprochen wurden diese von Nura Böttger und Merve Şahin-Yılmaz.  Zeit, ein Zeichen zu setzen! Mit den bundesweiten Aktionswochen gegen antimuslimischen Rassismus vom 17. Juni bis 1. Juli 2026 setzen wir gemeinsam ein Zeichen für Zusammenhalt, Sichtbarkeit und Solidarität. Unter dem Motto „Muslime: Ein Teil von Dir“ machen wir die Vielfalt und Selbstverständlichkeit muslimischen Lebens sichtbar und treten antimuslimischem Rassismus aktiv entgegen.  Wer Rassismus wirksam bekämpfen und die Werte einer offenen und toleranten Gesellschaft schützen will, muss hinsehen, zuhören, sich solidarisieren und laut werden. Das geht nur gemeinsam.   Antimuslimischer Rassismus geht uns alle an! Die Aktionswochen 2026 werden von Persönlichkeiten aus der Politik, den Medien und der Kultur unterstützt.  Mitmachen bei den Aktionswochen gegen antimuslimischen Rassismus 2026! So geht’s: Haltung zeigen Mach ein Video-Statement und setze ein Zeichen für Solidarität und Zivilcourage. Teil Dein Video während der Aktionswochen vom 17. Juni bis 1. Juli auf Deinen Social-Media-Kanälen mit den Hashtags #EinTeilVonDir und #KeinPlatzFürHass.  So schaffst Du Sichtbarkeit, vernetzt Dich mit anderen und ermutigst weitere Menschen, sich ebenfalls zu beteiligen. Digitale Gestaltungselemente für Dein Video findest Du in unserem Media-Kit und über die Sticker- und GIF-Suche “@claim_organisation” bei Instagram. Eigene Aktionen organisieren Mach antimuslimischen Rassismus zum Thema – egal ob im Buchladen um die Ecke, in der Schule, im Sportverein, an der Uni oder im Stadtpark. Wenn Du uns frühzeitig über Deine Aktion informierst, unterstützen wir Dich dabei, möglichst viele Menschen darauf aufmerksam zu machen! Vereine, zivilgesellschaftliche Organisationen und Initiativen können hier Aktionsboxen mit Kampagnen-Materialien bestellen.  Die Materialien könnt Ihr bei Veranstaltungen verteilen, in Büros, Cafés, Bibliotheken und anderen öffentlichen Orten auslegen. Weitersagen Teile unsere Inhalte oder veröffentliche eigene Beiträge während der Aktionswochen auf Deinen Social-Media-Kanälen. Hashtags:  #EinTeilVonDir #KeinPlatzFürHass.   Ob online oder vor Ort: Mit unserem digitalen Aktionspaket mit Sharepics, Postingtexten, Flyern und Stickern kannst Du einfach und sichtbar Haltung gegen antimuslimischen Rassismus zeigen.  Werde Teil der Kampagne – jetzt digitales Aktionskit downloaden. Wie kannst Du Dich über die Aktionswochen hinaus gegen antimuslimischen Rassismus engagieren? Informiere Dich Rassismus zu erkennen und zu verstehen ist der erste wichtige Schritt. Fachinformationen zu antimuslimischem Rassismus findest Du zum Beispiel in der Vielfalt Mediathek, bei Mediendienst Integration, im WISSENSARCHIV zu antimuslimischem Rassismus oder in unserem Handbuch Wissen. Erkennen. Handeln. Antimuslimischer Rassismus. Hör Betroffenen zu Wenn Betroffene über ihre Erfahrungen sprechen wollen, hör ihnen zu und erkenne ihre Erfahrungen an. Mach Dir bewusst, dass Du vieles über Rassismuserfahrungen nicht wissen kannst, weil Du nicht selbst betroffen bist. Benenne antimuslimischen Rassismus Wenn Du antimuslimischen Rassismus miterlebst, lass ihn nicht einfach so stehen. Sprich Deine Mitmenschen auf rassistische Äußerungen an und trag dazu bei, antimuslimischen Rassismus sichtbar zu machen und Dein Umfeld zu sensibilisieren. Zeig Haltung! Antimuslimischer Rassismus kann Dir überall begegnen. Aber wie gehst Du am besten mit mit so einer Situation um – auch, wenn Du nicht selbst davon betroffen bist? Gemeinsam mit der Künstlerin Soufeina „Tuffix“ zeigen wir, wie Du als Zeug*in eines Übergriffs in einer solchen Situationen agieren und helfen kannst.Zur Instagram-Galerie Antimuslimische Diskriminierungen und Übergriffe melden Expert*innen gehen davon aus, dass lediglich einer von acht Fällen gemeldet wird. Seit 2022 erfasst CLAIM bundesweit antimuslimisch motivierte Übergriffe und Diskriminierungen und macht antimuslimischen Rassismus und die Folgen sichtbar. So ermöglicht CLAIM wirksames Handeln dagegen. Mehr zum Lagebild antimuslimischer Rassismus erfahren.   Bist Du Zeug*in oder Betroffene*r eines antimuslimischen Übergriffs? Hast Du antimuslimischen Rassismus erlebt oder beobachtet?  Melde einen Fall Beratung und Unterstützung für Betroffene Menschen, die antimuslimische Gewalt oder Diskriminierung erfahren haben – ebenso wie ihre Angehörigen und Zeug*innen – finden in Beratungsstellen vor Ort professionelle Unterstützung. Die Beratung kann telefonisch, online oder persönlich erfolgen. Die wichtigsten Anlaufstellen für Betroffene rassistischer Gewalt und Diskriminierung haben wir hier für alle 16 Bundesländer aufgelistet.  Beratung finden Warum ist der 1. Juli der Tag gegen antimuslimischen Rassismus? Am 1. Juli 2009 wurde Marwa El-Sherbini im Landgericht Dresden ermordet. Der Täter war der Angeklagte, der Marwa und ihr Kind ein Jahr zuvor rassistisch beleidigte. Auch ihr Mann wurde bei dem Angriff lebensgefährlich verletzt. Ihr 3-jähriger Sohn wurde Zeuge ihres gewaltvollen Todes. Der Mord an der schwangeren 32-jährigen Pharmazeutin aus Ägypten wurde auch international zur Zäsur dafür, welche Folgen antimuslimischer Rassismus haben kann. Seitdem steht der 1. Juli als Tag gegen antimuslimischen Rassismus und für ein entschiedenes Eintreten für eine solidari…