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Der geteilte Himmel

DEFA-Klassiker: Verfilmung der gleichnamigen Erzählung von Christa Wolf (1964)

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Der geteilte Himmel | Kinofenster Sprungmarken Navigation Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation am Seitenende Navigation öffnen Navigation schließen Zur Startseite von kinofenster.de, Filmbildungsportal der Bundeszentrale für politische Bildung Suche öffnen Suche schließen Bereichsnavigation Filme Navigationsmenü öffnen Navigationsmenü schließen Übersicht Filme Aktuelle Filme Filme des Monats Kurzfilme Filme A-Z Navigation schließen Themen Navigationsmenü öffnen Navigationsmenü schließen Übersicht Themen Menschen- und Bürgerrechte im US-amerikanischen Kino Spielfilme über das Filmemachen Filme zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus Alle Themendossiers Navigation schließen Unterrichten Navigationsmenü öffnen Navigationsmenü schließen Übersicht Unterrichten Arbeitsblätter Impulse Filmhefte Filmglossar Methoden Suche Navigation schließen Mediathek Navigationsmenü öffnen Navigationsmenü schließen Übersicht Mediathek Videoanalysen Podcasts Videointerviews Navigation schließen Suche öffnen Suche schließen Suchen Volltextsuche: Volltextsuche Volltextsuchworte Volltextsuche auslösen Unterichtsmaterialsuche Unterrichtsmaterial: Unterrichtsmaterial suchen Kategorie: Filmbesprechung + Arbeitsblatt "Der geteilte Himmel" DEFA-Klassiker: Verfilmung der gleichnamigen Erzählung von Christa Wolf (1964) Von Ronald Ehlert-Klein , 10.02.2021 , 3 Minuten zu lesen die Seite ausdrucken Ausgabe herunterladen mit E-Mail teilen Unterrichten Auf X teilen Auf Facebook teilen Copyright anzeigen ©Copyright © DEFA-Stiftung Unterrichtsfächer Deutsch Geschichte Politik/Wirtschaft Oberstufe Thema Deutsche Teilung Lebenskrisen Zivilgesellschaft Stadt Bei ihrer Arbeit in einer Waggonfabrik in Halle/Saale bricht die Lehramtsstudentin Rita Seidel plötzlich zusammen. Zur Erholung kehrt sie in ihr Heimatdorf unweit der Stadt zurück (Glossar: Zum Inhalt: Drehort/Set). Dort werden Erinnerungen an die vergangenen zwei Jahre wach: Bei einer Tanzveranstaltung lernt sie damals den zehn Jahre älteren Chemiker Manfred kennen, der gerade an seiner Dissertation schreibt. Trotz seiner akademischen Karriere wirkt der Doktorand unzufrieden mit der politischen Situation in der DDR und seinem eigenen Leben. Insbesondere das Verhältnis zu seinem Vater ist angespannt. Manfred nimmt ihm die Wandlung vom ehemaligen Nationalsozialisten zu einem Funktionär der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) nicht ab: "Ziemlich viel Verantwortung als Werkleiter, wie?", fragt er seinen Vater, der entgegnet, dass man sich daran gewöhne. "Na klar, wie an alles in der Geschichte", erwidert der Sohn sarkastisch. Nachdem ein von Manfred entwickeltes chemisches Verfahren ohne Begründung von der Betriebsleitung abgelehnt wird, verlässt er noch kurz vor dem Bau der Mauer die DDR und geht nach West-Berlin. Dort besucht Rita ihn, doch sie fühlt sich in der Stadt fremd und kehrt nach Halle zurück. Wenn Sie diesen Drittanbieter-Inhalt von www.youtube-nocookie.com aktivieren, ermöglichen Sie dem betreffenden Anbieter, Ihre Nutzungsdaten zu erheben. Weitere Informationen zur Nutzung von Drittanbieter-Inhalten erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung. Externer Link: Datenschutzerklärung anzeigen Aktivieren Christa Wolf adaptierte ihre gleichnamige Erzählung (Glossar: Zum Inhalt: Adaption) und schrieb das Zum Inhalt: Drehbuch gemeinsam mit ihrem Ehemann, dem Autor Gerhard Wolf, sowie mit Regisseur (Glossar: Zum Inhalt: Regie) Konrad Wolf, Dramaturg Kurt Barthel und dem Regie-Assistenten Willi Brückner. Der Alltag in der DDR wird mit seinen zahlreichen Widersprüchen ungeschönt dargestellt. Die Figur von Manfreds Vater repräsentiert die unzureichende Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit. Manfred verzweifelt als fachlich progressiver Wissenschaftler an der Sturheit der Partei-Funktionäre, während Rita bei ihrer Arbeit in der Waggonfabrik mit den Missständen der Planwirtschaft konfrontiert wird. Die gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse wirken sich schließlich auch auf das Privatleben, insbesondere auf die Beziehung von Rita und Manfred, aus. Das Auf und Ab der Figuren zwischen dem privaten Streben nach Glück und der Reibung an den gesellschaftspolitischen Verhältnissen spiegelt sich unter anderem in der Zum Inhalt: Montage mit zahlreichen Zum Inhalt: Rückblenden und Zeitsprüngen wider. Dialoge enden abrupt oder die Tonspur (Glossar: Zum Inhalt: Tongestaltung/Sound-Design) einer Zum Inhalt: Szene läuft trotz des Bildschnitts weiter. Die innere Zerrissenheit der Figuren deutet sich bereits in der Zum Inhalt: Exposition an, als zur Zum Inhalt: Filmmusik von Ich hab' die Nacht geträumet unterschiedliche Zeitebenen montiert werden. Im Deutschunterricht kann neben dem Vergleich mit der literarischen Vorlage insbesondere die Figurenzeichnung der Protagonistin Rita untersucht werden. In der DDR wurde kritisiert, dass Regisseur Konrad Wolf die Figur Ritas als zu passiv angelegt habe, so dass sie Manfred politisch nichts entgegensetzen könne. In diesem Zusammenhang kann – fächerübergreifend – die Rezeptionsgeschichte des Spielfilms untersucht werden. Nach anfänglich überwiegend positiven Rezensionen in beiden deutschen Staaten wurde der Film in der DDR zunehmend kritisiert. Von den Film-Verboten, die im Nachklang des 11. Plenums des Zentralkomitees der SED 1965 – dem sogenannten Kahlschlag-Plenum – beschlossen wurden, war "Der geteilte Himmel" offiziell nicht betroffen. Dennoch verschwand er daraufhin aus den meisten Kinos. Erst 1982 lief der Film das erste Mal im DDR-Fernsehen. Neben dem Fokus auf inhaltliche Aspekte, sollten jedoch auch das Sujet und die filmästhetischen Mittel thematisiert werden, die sich an der französischen Zum Inhalt: Nouvelle Vague und der tschechoslowakischen Neuen Welle orientieren. Der Text ist lizenziert nach der Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivs 3.0 Germany Lizenz. Informationen zu "Der geteilte Himmel" In voller Größe anzeigen DDR 1964 Drama Verfügbarkeit: DVD (abosolutmedien, Icestorm), VoD (Amazon Prime, Mubi, Sooner, Progress) Regie: Konrad Wolf Drehbuch: Christa Wolf, Gerhard Wolf, Konrad Wolf, Willi Brückner, Kurt Barthel, nach dem gleichnamigen Roman von Christa Wolf Darsteller/innen: Renate Blume, Eberhard Esche, Hilmar Thate, Hans Hardt-Hardloff, Hilmar Thate, Erika Pelikowsky, Martin Flörchinger, Günter Grabbert, Jürgen Kern u.a. Kamera: Werner Bergmann Schnitt / Montage: Helga Krause Laufzeit: 110 Min. Fassung: deutsche Originalfassung Format: 35mm, Schwarz-Weiß FSK: 16 Klassenstufe: Oberstufe Unterrichtsmaterial Unterrichtsmaterial: Der geteilte Himmel – Arbeitsblatt Kategorie: Unterrichtsmaterial Arbeitsblatt zu "Der geteilte Himmel" (DDR 1964, Regie: Konrad Wolf) für den Fach Deutsch ab Oberstufe, ab 16 Jahren ab 16 Jahren Deutsche Teilung Lebenskrisen Weiterführende Links External Link DEFA-Stiftung: Filminformationen External Link filmportal.de External Link bpb.de: Das Jahr 1964 in der DDR External Link bpb.de: Porträt Christa Wolf External Link APuZ: Wege zu Christa Wolf External Link bpb Schriftenreihe: Das Kahlschlag-Plenum Mehr zum Thema "Ich war neunzehn" Kategorie: Filmbesprechung Ein junger Deutscher kehrt 1945 als Soldat der Roten Armee in sein Geburtsland zurück. In seinem Film verarbeitete Konrad Wolf seine persönlichen Erinnerungen an das Kriegsende. Kriege & Konflikte Kriegsfilm ab 14 Jahren "Das schweigende Klassenzimmer" Kategorie: Filmbesprechung Nach dem Aufstand in Budapest in 1956 wird die Schweigeminute einer deutschen Klasse zu Symbol von politischen Ungehorsam in der DDR Deutsche Teilung Drama ab 14 Jahren Nouvelle Vague – Kino in der ersten Person Singular Kategorie: Einführung Vor 60 Jahren erlebte die Nouvelle Vague ihren Höhepunkt. Aus diesem Anlass blicken wir noch einmal ausführlich zurück auf die Erneuerungsbewegung, die von Frankreich aus das Kino revolutionierte. Filmgeschichte Film & Kino Gesellschaft Zur Startseite Externer Link: Zur Startseite der Bundeszentrale für Politische Bildung Externer Link: Zur Startseite der Bundeszentrale für Politische Bildung Zur Startseite Seitenfußnavigation Über kinofenster.de FAQ Kontakt (Link öffnet im neuen Fenster) bpb Filmbildung (Link öffnet im neuen Fenster) bpb Shop Sitemap Impressum Newsletter Datenschutz Netiquette Erklärung zur Barrierefreiheit Barriere melden Externer Link: Facebook (Öffnet neues Fenster) Externer Link: Instagram (Öffnet neues Fenster)