Tier – Wikipedia Zum Inhalt springen Hauptmenü Hauptmenü In die Seitenleiste verschieben Verbergen Navigation Hauptseite Themenportale Zufälliger Artikel Spezialseiten Mitmachen Artikel verbessern Neuen Artikel anlegen Autorenportal Hilfe Letzte Änderungen Kontakt Suche Suc…
Tier – Wikipedia Zum Inhalt springen Hauptmenü Hauptmenü In die Seitenleiste verschieben Verbergen Navigation Hauptseite Themenportale Zufälliger Artikel Spezialseiten Mitmachen Artikel verbessern Neuen Artikel anlegen Autorenportal Hilfe Letzte Änderungen Kontakt Suche Suchen Erscheinungsbild Jetzt spenden Benutzerkonto erstellen Anmelden Meine Werkzeuge Jetzt spenden Benutzerkonto erstellen Anmelden Inhaltsverzeichnis In die Seitenleiste verschieben Verbergen (Anfang) 1 Etymologie 2 Begriff 3 Rechtliche Perspektive Unterabschnitt Rechtliche Perspektive umschalten 3.1 Rechtsstellung von Tieren in Deutschland 4 Kulturelle Perspektive Unterabschnitt Kulturelle Perspektive umschalten 4.1 Tierdarstellungen in der Architektur 4.2 Tierdarstellungen in der Kunst 5 Literatur 6 Weblinks 7 Einzelnachweise Inhaltsverzeichnis umschalten Tier 263 Sprachen Аԥсшәа Acèh Адыгабзэ Afrikaans Alemannisch አማርኛ Aragonés Ænglisc अंगिका العربية ܐܪܡܝܐ الدارجة مصرى অসমীয়া Asturianu Atikamekw अवधी Aymar aru Azərbaycanca تۆرکجه Башҡортса Basa Bali Boarisch Žemaitėška Batak Toba Bikol Central Беларуская (тарашкевіца) Беларуская Betawi Български भोजपुरी Bislama Bamanankan বাংলা བོད་ཡིག Brezhoneg Bosanski Буряад Català 閩東語 / Mìng-dĕ̤ng-ngṳ̄ Нохчийн Cebuano ᏣᎳᎩ Tsetsêhestâhese کوردی Corsu Qırımtatarca Čeština Чӑвашла Cymraeg Dansk Zazaki Kadazandusun डोटेली ཇོང་ཁ Eʋegbe Ελληνικά English Esperanto Español Eesti Euskara Estremeñu فارسی Suomi Võro Na Vosa Vakaviti Føroyskt Français Arpetan Nordfriisk Frysk Gaeilge Gagauz 贛語 Kriyòl gwiyannen Gàidhlig Galego Avañe'ẽ 𐌲𐌿𐍄𐌹𐍃𐌺 ગુજરાતી Wayuunaiki Gungbe Gaelg Hausa 客家語 / Hak-kâ-ngî עברית हिन्दी Fiji Hindi Hrvatski Kreyòl ayisyen Magyar Հայերեն Interlingua Jaku Iban Bahasa Indonesia Interlingue Igbo Iñupiatun Ilokano ГӀалгӀай Ido Íslenska Italiano ᐃᓄᒃᑎᑐᑦ / inuktitut 日本語 Patois La .lojban. Jawa ქართული Qaraqalpaqsha Taqbaylit Jju Kabɩyɛ Tyap Kongo Kumoring Қазақша ಕನ್ನಡ Yerwa Kanuri 한국어 Перем коми کٲشُر Ripoarisch Kurdî Kʋsaal Kernowek Кыргызча Latina Ladino Lëtzebuergesch Лакку Лезги Lingua Franca Nova Limburgs Ligure Ladin Lombard Lingála ລາວ Lietuvių Latgaļu Latviešu मैथिली Basa Banyumasan Malagasy Олык марий Minangkabau Македонски മലയാളം Монгол ဘာသာမန် मराठी Bahasa Melayu Malti Mirandés မြန်မာဘာသာ Эрзянь مازِرونی Napulitano Nedersaksies Plattdüütsch नेपाली नेपाल भाषा Li Niha Nederlands Norsk nynorsk Norsk bokmål Novial Nouormand Diné bizaad Occitan Oromoo ଓଡ଼ିଆ Ирон ਪੰਜਾਬੀ Kapampangan Papiamentu Deitsch Polski Piemontèis پنجابی Nawat پښتو Português Runa Simi ရခိုင် Rumantsch Romani čhib Română Armãneashti Tarandíne Русский Русиньскый Ikinyarwanda संस्कृतम् Саха тыла ᱥᱟᱱᱛᱟᱲᱤ Sardu Sicilianu Scots سنڌي Srpskohrvatski / српскохрватски Taclḥit တႆး සිංහල Simple English Slovenčina Slovenščina Anarâškielâ ChiShona Soomaaliga Shqip Српски / srpski Sranantongo Seeltersk Sunda Svenska Kiswahili Ślůnski Sakizaya தமிழ் Tayal తెలుగు Тоҷикӣ ไทย ትግርኛ Türkmençe Tagalog Tolışi Lea faka-Tonga Toki pona Tok Pisin Türkçe Xitsonga Татарча / tatarça ChiTumbuka Twi ئۇيغۇرچە / Uyghurche Українська اردو Oʻzbekcha / ўзбекча Tshivenda Vepsän kel’ Tiếng Việt West-Vlams Volapük Walon Winaray Wolof 吴语 IsiXhosa მარგალური ייִדיש Yorùbá Vahcuengh Zeêuws ⵜⴰⵎⴰⵣⵉⵖⵜ ⵜⴰⵏⴰⵡⴰⵢⵜ 文言 閩南語 / Bân-lâm-gí 粵語 中文 IsiZulu Links bearbeiten Artikel Diskussion Deutsch Lesen Bearbeiten Quelltext bearbeiten Versionsgeschichte Werkzeuge Werkzeuge In die Seitenleiste verschieben Verbergen Aktionen Lesen Bearbeiten Quelltext bearbeiten Versionsgeschichte Allgemein Links auf diese Seite Änderungen an verlinkten Seiten Permanenter Link Seiteninformationen Artikel zitieren Kurzlink Zum Legacy-Parser wechseln Drucken/exportieren Als PDF herunterladen Druckversion In anderen Projekten Abstrakte Wikipedia Commons Wikispecies Wikinews Wikiquote Wikisource Wikidata-Datenobjekt Erscheinungsbild In die Seitenleiste verschieben Verbergen aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie Animalia ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Zu weiteren Bedeutungen siehe Animalia (Begriffsklärung). Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Tier (Begriffsklärung) aufgeführt. Verschiedene Tiere Tiere sind vielzellige Lebensformen, die eine Form des heterotrophen Stoff- und Energiewechsels betreiben, somit in der Ernährung auf Körpersubstanz oder Stoffwechselprodukte anderer Organismen angewiesen und keine Pilze sind. Innerhalb der irdischen Lebensformen bilden die Tiere ein eigenes Reich namens Animalia.[1] Dieses Reich wird heutzutage gleichgesetzt mit dem Taxon der Metazoa.[2] Demzufolge ist die Gruppe der eigentlichen Tiere deckungsgleich mit der Gruppe der vielzelligen Tiere. Nach moderner Auffassung existieren keine einzelligen Tiere, obwohl dies traditionell anders gesehen wurde.[3] Sämtliche Tiere entwickelten sich aus einer gemeinsamen Stammform und sind untereinander näher verwandt als mit allen anderen Lebewesen. Die Tierwelt wird mit dem Begriff der Fauna umschrieben. Die Naturwissenschaft von den Tieren heißt Zoologie. Der Mensch wird in der Biologie zu den Tieren gezählt. Bestimmte nicht-naturwissenschaftliche Disziplinen – darunter Rechtswissenschaft und Theologie – rechnen ihn nicht zu ihnen. Das Verhältnis zwischen Tier und Mensch ist Forschungsgegenstand der Tierphilosophie. Etymologie [Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Das deutsche Wort Tier geht auf althochdeutsch tior ‚Tier‘ zurück und ist mit gotisch dius ‚wildes Tier‘ verwandt. Es wird auf das rekonstruierte urgermanische Wort *deuza- ‚wildes Tier‘ zurückgeführt, dessen ursprüngliche Bedeutung wahrscheinlich ‚atmendes Wesen‘ ist.[4][5] Begriff [Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Der Begriff „Tier“ (lat. animal, altgriech. ζῷον zōĩon) wurde bereits im Altertum geprägt und ist ebenso Grundlage der von Carl von Linné begründeten Taxonomie wie auch der biologischen Systematik. Bis zum 19. und dem Anfang des 20. Jahrhunderts wurde nur zwischen Tieren (Animalia) und Pflanzen (Plantae) unterschieden; in einführenden Lehrwerken hatte diese Zweiteilung noch lange Bestand. Rechtliche Perspektive [Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Rechtsstellung von Tieren in Deutschland [Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] In der Tradition des römischen Rechts galten Tiere zivilrechtlich lange Zeit als Sachen. In Deutschland wurden sie 1990 mit der Einfügung von § 90a im Bürgerlichen Gesetzbuch gegenüber den Sachen abgeteilt, unterliegen aber im Allgemeinen weiterhin den sachenrechtlichen Bestimmungen. In Österreich war eine vergleichbare Novellierung 1988 mit § 285a ABGB wirksam geworden, in der Schweiz erfolgte sie 1993 mit dem Art. 641a ZGB. Der deutsche § 90a BGB lautet: [https://dejure.org/gesetze/BGB/90a.html § 90a Bürgerliches Gesetzbuch, § 90a Tiere. dejure.org.]</ref>"}},"i":0}}]}'> „Tiere sind keine Sachen. Sie werden durch besondere Gesetze geschützt. Auf sie sind die für Sachen geltenden Vorschriften entsprechend anzuwenden, soweit nicht etwas anderes bestimmt ist.“ – Bürgerliches Gesetzbuch[6] Tierschutz ist in Deutschland ein Staatsziel nach Art. 20a GG. Die Umsetzung ist im Tierschutzgesetz geregelt. Dazu kommen viele weitere Gesetze und Verordnungen wie das Bundesnaturschutzgesetz und das Bundesjagdgesetz sowie die Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung oder die Kälberhaltungsverordnung, die teilweise auch europäisches Recht umsetzen. „Zweck dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.“ – § 1 Tierschutzgesetz Kulturelle Perspektive [Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Tierdarstellungen in der Architektur [Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Hundedarstellung an einem gotischen Säulenkapitell Tierdarstellungen erscheinen in Bauwerken und Gebäuden häufig ornamental bzw. dekorativ, etwa in Bestiensäule, Drolerien, Figurenkapitellen, Onigawaras und Zophoren. Einige architektonische Elemente zeigen stets eine bestimmte Tierart, darunter die bereits in der Antike verbreiteten Bukranien (Rind) sowie die Pferdeköpfe an niederdeutschen Hausgiebeln. Als Laufender Hund wird ein Mäander-ähnlicher Fries bezeichnet. Tierdarstellungen in der Kunst [Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] → Hauptartikel: Tiermalerei In der Literatur[7] und in bildenden Kunst sind Tierdarstellungen überaus häufig. Bereits in Höhlenmalereien und ägyptischen Grabmalereien sind Tiere dargestellt.[8] Literatur [Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Alice Auersperg: Der Erfindergeist der Tiere. Werkzeuge, Ideen und Innovationen. Brandstätter Verlag, Wien 2025, ISBN 978-3-7106-0858-2. Hans Werner Ingensiep, Heike Baranzke: Das Tier. Reclam, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-15-020320-0. Manuela Linnemann (Hrsg.): Brüder – Bestien – Automaten: das Tier im abendländischen Denken. (= Tierrechte – Menschenpflichten. Band 3). Harald Fischer Verlag, Erlangen 2000, ISBN 3-89131-401-9. Markus Wild: Tierphilosophie: zur Einführung. Junius, Hamburg 2008, ISBN 978-3-88506-651-4. Weblinks [Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Wikisource: Tierliteratur – Quellen und Volltexte Wiktionary: Tier – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen Wikiquote: Tier – Zitate Literatur von und über Tier im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek Einzelnachweise [Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] ↑ Thomas Cavalier-Smith: A revised six-kingdom system of life. In: Biological Reviews. Band 73, 1998, S. 203. ↑ Sina M. Adl, David Bass, Christopher E. Lane, Julius Lukes, Conrad L. Schoch, Alexey Smirnov, Sabine Agatha, Cedric Berney, Matthew W. Brown, Fabien Burki, Paco Cárdenas, Ivan Cepicka, Lyudmila Chistyakova, Javier del Campo, Micah Dunthorn, Bente Edvardsen, Yana Eglit, Laure Guillou, Vladimír Hampl, Aaron A. Heiss, Mona Hoppenrath, Timothy Y. James, Anna Karnkowska, Sergey Karpov, Eunsoo Kim, Martin Kolisko, Alexander Kudryavtsev, Daniel J.G. Lahr, Enrique Lara, Line Le Gall, Denis H. Lynn, David G. Mann, Ramon Massana, Edward A.D. Mitchell, Christine Morrow, Jong Soo Park, Jan W. Pawlowski, Martha J. Powell, Daniel J. Richter, Sonja Rueckert, Lora Shadwick, Satoshi Shimano, Frederick W. Spiegel, Guifré Torruella, Noha Youssef, Vasily Zlatogursky, Qianqian Zhang: Revisions to the Classification, Nomenclature, and Diversity of Eukaryotes. In: Journal of Eukaryotic Microbiology. Band 66, 2019, S. 7. ↑ Georg August Goldfuß: Handbuch der Zoologie, Nürnberg, 1820, S. 57. ↑ Friedrich Kluge, Alfred Götze: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 20. Aufl., hrsg. von Walther Mitzka, De Gruyter, Berlin/New York 1967; Neudruck („21. unveränderte Auflage“) ebenda 1975, ISBN 3-11-005709-3, S. 778. ↑ Hans-Dieter Willkomm: Die Weidmannssprache. Begriffe, Wendungen und Bedeutungswandel des weidmännischen Sprachgutes. Berlin 1990, S. 84. ↑ § 90a Bürgerliches Gesetzbuch, § 90a Tiere. dejure.org. ↑ Vgl. etwa Ute Schwab (Hrsg.): Das Tier in der Dichtung. Heidelberg 1970. …